Crown Heartbreaker's Miniatur Bullterrier
Zucht aus Leidenschaft seit 2007

Einige Infos zum Mini Bulli

Erscheinungsbild

Der Miniatur Bullterrier ist das Ebenbild seines großen Bruders dem Bullterrier, nur eben kleiner.

Er ist kräftig gebaut, muskulös, harmonisch und aktiv, mit einem durchdringenden, entschlossenen und intelligenten Ausdruck.

Das Fell ist enganliegend, kurz und glänzend, in den Farben weiß, schwarz, rot, gestromt, tricolour.

Sein einzigartiges Merkmal ist sein "downface" (divergierende Kopflinien) und der eiförmige Kopf.

Die Widerristhöhe sollte 35,5cm (14 Inch) nicht überschreiten.

Es sollte ein Eindruck von Substanz im Verhältnis zur Größe des Hundes vorhanden sein.

Es gibt keine Gewichtsgrenze. Die Hunde sollten immer harmonisch sein.

Unabhängig von der Größe sollten Rüden maskulin und Hündinnen feminin aussehen.

Wesen/Charakter

Der Miniatur-Bullterriers ist Menschen- und kinderfreundlich, er strebt immer nach Aufmerksamkeit und Beachtung.

Ist immer zu Späßen und Streichen aufgelegt, liebt den Körperkontakt, ist furchtlos, manchmal etwas ungestüm vor Temperament, fröhlich, verspielt, lebhaft und anhänglich.

Geschichtlicher Abriss

Die Entstehung des Miniatur Bullterriers ist die gleiche wie seines großen Bruders des Standard Bullterriers, nämlich im 18. und 19. Jahrhundert in England.

Es wurden Kreuzungen vorgenommen, zwischen der Bulldogge (kräftig und beharrlich)  und pinscherähnlichen Terriern wie Black-and-Tan-Terrier, White English Terrier und Old English Terrier (Schneid, Intelligenz und Kampfgeist)

Als Haupturahnen der Bullterrier sind jedenfalls Bulldog und Weißer Englischer Terrier (heute ausgestorben) anzusehen. Es trugen auch Rassen wie z. B. Dalmatiner, Pointer und Greyhound einen Teil zur heutigen Rasse des Bullterriers bei. Sie gaben ihm mehr Eleganz.

James Hinks zählt als eigentlicher Begründer des Bullterriers. Er züchtete schon 1860 in Birmingham zwischen Bulldog und weißem Englischen Terrier rein. Seine Hunde waren schlanker, hochläufiger, mit terriermässigem Körperbau und schmaleren Köpfen und weißer Fellfarbe. Diese glichen nicht dem heutigen Bullterriertyp. Allerdings gab es damals noch keine Zuchtbücher und so ist nicht ganz klar welche Terrierrassen letztendlich beteiligt waren. Wert wurde bei der Zucht nur auf Schneid, Wendigkeit und Kampfgeist und kaum auf das Aussehen gelegt. Dies wurde nur durch eine strenge Zuchtauslese erreicht, denn nur mit den besten, die im Kampf gewonnen haben, wurde weiter gezüchtet. Im Laufe der Zeit veränderte sich das Aussehen.

Nach dem 1. Weltkrieg kamen dann auch zu der weißen Fellfarben noch andere hinzu. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte man Bullterrier noch in verschiedenen Gewichtsklassen aus.

Es gab dort mehr kleinere Bullterrier als größere zusehen.

1980 erfreuten die kleinen Exemplare (sogar bis unter 2kg) größter Beliebtheit.

Man nannte sie auch „Toy Bullterrier”. Trotz ihrer geringen Größe hatten sie aber das echte Bullterrier-Wesen.

Der Kennel Club trug um 19. Hundert den Toy Bullterrier und die kleineren Bullterrier ein. Aber durchgesetzt hat sich der kleinere Bullterrier, da er den typischen Bullterrier-Typ zeigte, hingegen der Toy-Bullterrier eher unproportioniert und unförmig aussah.

Der Kennel-Club verringerte das Gewicht 1902 von 11,3 kg (welches 1883 festgelegt wurde) auf nur noch 3,6 kg. Dies zeigte sich schnell als untragbar, denn am Ende des 1. Weltkrieges war die Zucht so gut wie tot, da der Bullterrier durch dieses Gewichtslimit schwer an Popularität einbüßte.

Die Rasse des kleinen Bullterriers starb dennoch nicht aus. Sie erhielt sich bei ihren weniger angesehen Anhängern des niederen Volkes im Bergbau im Süden von Staffordshire im „Black Country” und im Osten Londons, wo sie eifrig  weiter Ratten jagten.

Wert auf Zuchtlinien legte man hier allerdings nicht.

 1938 dann gründete sich der Miniatur-Bullterrier-Club. Nun standen die kleinen Vertreter ihrer Rasse auch wieder unter offizieller Obhut. Die Schulterhöhe lag hier bei max. 35,5 cm.

  1938-1948 und 1970-1988 war eine Einkreuzung des Standard Bullterriers noch erlaubt, da man den Miniatur-Bullterrier seinem großen Bruder im Typ angleichen wollte.

  Allerdings kamen zu oft übergroße Welpen zu Welt, was zum großen Problem wurde, welches bis heute nicht ganz zu vermeiden ist.

 Den Weg nach Deutschland fand der Miniatur-Bullterrier erst 1972, wo er sich wachsender Beliebtheit erfreut...

Seit dem 23.12.2011 hat der Miniatur Bullterrier auch einen eigenen FCI Standard Nr. 359